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Am letzten Samstag im September standen noch einmal einige RTF’s zur Auswahl im Kalender. Da der Wetterbericht schönes Spätsommerwetter versprach lohnte sich auch einmal eine weitere Anreise und es ging zum RSC Ochtrup, um nicht immer auf der gleichen Strecke unterwegs zu sein. Über die A31 war Ochtrup schnell erreicht und am Start traf ich gleich einige Sportler vom RSV Steinfurt, mit denen ich als Bezirksfachwart gleich ein wenig Erfahrungen austauschen konnte. Im weiteren Verlauf des Morgens füllte sich der Startbereich und von uns tauchten Christian, Willi, Claudia und Joachim, so wie Angela und Dirk auf. Zusammen mit Pascal aus Münster ging es einige Minuten nach 9 Uhr auf die Strecke, die wir jetzt erst einmal für uns hatten, da fast alle anderen bereits auf der Strecke waren.
Die Strecke in Ochtrup ist überwiegend flach und weist auf der 115 km Runde nur einige wenige Hügel auf. Ansonsten führt die Runde überwiegend über Wirtschaftswege und ruhige Nebenstraßen, so dass wir in unserer Gruppe ohne viele Probleme in Doppelreihe fahren konnten. Die Arbeit übernahmen dankenswerter Weise Joachim, Dirk, Christian und Pascal, so dass wir schnell voran kamen. Zwischendurch schlossen wir nach der zweiten Kontrolle auf eine größere Gruppe auf, die man natürlich überholen musste. Jetzt führten wir die gesamte Gruppe an, da man bei dem flachen Gelände kaum jemanden abhängen konnte. Einigen Fahrern aus Ahaus gefiel die Perspektive wohl nicht, so dass diese zum Konter ansetzten und wieder an uns vorbei fuhren. Dies gefiel wiederum Dirk und Joachim nicht, so dass es jetzt schneller wurde. Während ich noch überlegte wie lange das für mich gut geht, war es für Angela am nächsten Hügel schon zu schnell. Nach dem Hügel warteten alle ein wenig und Dirk noch auf Angela, um schnell wieder aufzuschließen. Dabei übersahen die beiden leider einen Abzweig, so dass wir uns erst wieder an der nächsten Kontrolle trafen. Die Kontrollen waren alle gut bestückt, unter anderen gab es leckere geschmierte Brote mit Marmelade oder Nutella, sowie Müsliriegel. Außerdem konnte man sich dort auch noch einmal zur Strecke informieren, wobei die Helfer sich auch tatsächlich auskannten und nicht nur Mutmaßungen zum weiteren Verlauf anstellten. Dies empfand ich als sehr positiv. Allerdings hatten wir ja Willi dabei, der die Gegend sehr gut kennt und immer wieder den weiteren Streckenverlauf erläuterte.
Nach knapp 100 km fuhren Willi, Christian und ich die letzten Kilometer zurück zum Ziel, während die anderen noch die 150 km Schleife unter die Räder nahmen. Dabei hatten wir auf den letzten Kilometern noch Gesellschaft durch Ingo und einem weiterem Kollegen vom RSV Münster. Nachdem es doch ziemlich warm geworden war, waren wohl doch alle froh nach nur noch wenigen Kilometern wieder in Ochtrup einzurollen. Insgesamt sollen es nach Aussage an den Anmeldetischen zwischen 250 und 300 Starter gewesen sein. Für diese Runde definitiv zu wenig Starter, denn bei dem Wetter konnte man wirklich gut fahren. Die Ausschilderung hat noch ein wenig Luft nach oben, es waren aber an jeder Abzweigung Schilder vorhanden. Man musste nur ein wenig aufpassen, um nicht eins davon zu übersehen. Warum man zum Teil ein Vorab Schild anbrachte und an der nächsten Ecke nicht, das weiß wohl nur der Kollege der ausgeschildert hat. Trotzdem auf jeden Fall eine Empfehlung.
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