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Bei bestem Herbstwetter fand die Blau-Gelb RTF ab Oberhausen statt. Um so mehr war ich nach der Tour überrascht, dass nur 474 Radsportler den Weg nach Oberhausen gefunden hatten. Eine Mannschaftswertung gab es nicht, doch dabei hätten wir bestimmt zusammen mit Adler Bottrop einen der vorderen Plätze belegt. Unser Grün und das Bottropper Rot bestimmten Morgens den Schulhof.
Der Start erfolgte erfreulicherweise pünktlich und nicht schon lange vor der Ausschreibung, so dass sich eine große Anzahl Radler gemeinsam auf den Weg machte. Da nur Catwiesel alleine stempelte dauerte es allerdings einige Zeit, bis wir alle zusammen hatten und los fahren konnten. Auf der langen Geraden von Oberhausen zur Zeche Haniel wurde dann aber im Eilzug Tempo Boden gut gemacht und mehrere große Gruppen überholt, die vor uns los gefahren waren. Auf der breiten gut ausgebauten Straße war dies aber überhaupt kein Problem. Eng wurde es nur auf dem Weg von Schermbeck nach Mahlberg, weil die netten Bauern in ihren übergroßen Treckern sich wohl einen Spaß daraus machen möglichst viele Radfahrer von der Straße zu schieben. Ich stand auf jeden Fall lieber auf den Randweg, denn der Reifen des Treckers war doch deutlich größer als ich selbst.
Von Mahlberg nach Reken zur K2 führte die Strecke überwiegend über ruhige Nebenwege und zum Schluß einige längere Geraden, auf denen noch einmal kräftig Tempo gemacht wurde. Die Kontrollen waren mit Bananen und Waffeln bestückt, alles in allem Standard.
Nach der K2 in Reken zogen wir es vor über die Hügel rund um den Granat etwas ruhiger in einer kleinen Gruppe weiter zu fahren. Zusammen mit Andreas, Daniel und Manuel ging es weiter, und irgendwann wartete dann Simon, um uns wieder vorne ran zu fahren. Das war zwar nett gemeint, aber wir wollten dem Tempo zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr folgen. Vorne wurde wohl auch noch ein kleiner Wettbewerb mit einem Paar ausgefahren, wie wir an der K3 in Gahlen erfuhren. Von hier ging es kurz gemeinsam weiter, bevor wir wieder etwas ruhiger alleine weiter fuhren. Leider haben wir Andreas noch verloren, der ziemlich platt war. Kurz nach den anderen erreichten wir dann aber auch das Ziel, wo schon reges Treiben herrschte. Das schöne Wetter lud dazu ein, noch ein wenig auf dem Hof zu verweilen und mit dem einen oder anderen noch ein wenig zu plaudern.
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Zuletzt geändert am: 04.10.2011 18:45 Uhr von Uwe Richert aus folgendem Grund |