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In unserer Nähe stand heute nur die RTF von Westfalia Sprockhövel auf dem Programm. Da ich nicht unbedingt Lust auf die Baustellen und den Verkehr im Ruhrtal und drum herum hatte habe ich mich entschlossen mir einmal eine ganz neue Ecke anzuschauen, die ich bisher noch gar nicht kannte. Also ging es heute zur RTF vom ESV Lingen, eine RTF die dieses Jahr neu angeboten wurde wie man mir unterwegs mitteilte.
Die Anfahrt über die A31 ist kein Problem, so dass man schnell vor Ort ist. Start und Ziel sind an einem Bottshaus des Vereins, idyllisch direkt an der Ems gelegen. Lediglich das Parken war ein kleines Problem, da der Startort in Stadtnähe lag und nur wenige Parkplätze zur Verfügung standen. Nach ein wenig suchen war dann aber doch schnell ein passender Platz in der Nähe gefunden. Die Anmeldung war auch schnell erledigt, gab es doch für geschätzt rund 200 Starter vier Anmeldetische. Beim Start traf ich gleich auf Ingo und Maria von der RRG Osnabrück, sowie Familie Schneider aus Krombach. Sogleich wurde von allen noch einmal erwähnt wie schön es doch beim BRT gewesen sei. Hans erzählte mir nach der Tour, dass er sich sowohl beim OB der Stadt GE als auch beim Polizeichef bedankt habe.
Zur Streckenführung kann ich leider nicht viel sagen, da mir die Gegend bis heute völlig unbekannt war. Am Anfang ging es auf sehr guten Straßen entlang der Ems und des Kanals in Richtung Emsbüren. Danach ging es fast ausschließlich über Wirtschaftswege, wobei der Asphalt unseren hiesigen Wegen entsprach. Hervorzuheben ist einfach der Genuss eine Runde über 110 km fast ohne Autoverkehr zu absolvieren. Die wenigen Fahrzeuge die uns entgegen kamen waren dabei äußerst rücksichtsvoll und fuhren ausnahmslos auf die Seitenstreifen, so dass es kein Problem war zu passieren. Eine insgesamt sehr angenehme Runde.
Entwicklungspotential besteht mit Sicherheit noch bei Ausschilderung. Zudem war es schon verwirrend, dass mittendrin nach rund 80 km die Schilder wechselten. Die Anzeige von zwei Kontrollen war o.k., bei der zweiten Kontrolle fehlte jedoch das Schild und das nette Pärchen dort versuchte alle Teilnehmer durch lautes Rufen auf sich aufmerksam zu machen. Die Aufteilung der Kontrollstellen fand ich nicht ganz optimal, kam die zweite Kontrolle doch schon bei km 45. An den Kontrollen selbst gab es Bananen, Waffeln und Rosinenbrot mit Butter, sowie Äpfel. Es sollte also für jeden etwas dabei gewesen sein.
Zu erwähnen bleibt noch die mit 1,50 € günstige Bratwurst im Ziel und die sehr sauberen und ordentlichen Duschen mit warmen Wasser. |
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