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Nachdem wir ja dieses Jahr Teil des NRW CTF Cups sind und Christoph oft immer mit mir auf der Straße fährt sollte es heute in Grefrath einmal die CTF sein. Da bei dem schönen Wetter mit viel Andrang und bei der "bekannten" Organisation mit langen Schlangen zu rechnen sein würde bin ich heute morgen überpünktlich nach Grefrath gefahren. Die Anmeldung war um kurz nach 10 Uhr kein Problem, wobei schon eine Vielzahl Sportler vor Ort waren, die meisten allerdings zu diesem Zeitpunkt mit dem Rennrad. Die Anmeldung für RTF und CTF war nicht richtig gekennzeichnet, aber man kann ja fragen.
Um kurz vor halb Elf ging es dann auf die Strecke, die sich auch direkt von der RTF weg in Richtung Gelände bewegte. Die ersten 10 km führten flach an einem Bachlauf entlang, so dass man sich schon fragte woher die angekündigten Höhenmeter kommen sollten. Vorher kam aber erst einmal ein Platten, ein dicker Dorn hatte sich den Weg durch den Mantel gebahnt. Netterweise war in dem Ort eine Radwerkstatt, die mir mit Druckluft aushalf, so dass der Reifen super schnell wieder gefüllt war. Besser als jede Luftpumpe.
Nach der Einrollphase ging es in den Wald und ab jetzt wurde auch klar wo die Höhenmeter her kommen sollten. Die nächsten 15 km waren ein Auf und Ab durch den Wald, wobei sich Waldwege und Single Trails ständig abwechselten. Leider fand mein Körper die plötzliche Wärme am heutigen Tage mal wieder überhaupt nicht gut, so dass ich mich ziemlich schwer tat. Das Wetter war ja ganz nett, aber die Wärme sollte sich etwas langsamer ankündigen, damit man sich daran gewöhnen kann. An der ersten Kontrolle nach rund 26 km gab es Bananen, Riegel und Doppelkekse, sowie Tee, so dass man sich für die nächsten Kilometer stärken konnte.
Nach einigen Feld, Wald und Wiesen Passagen ging es rund um Hinsbeck noch einige Kilometer steil rauf und runter. Hier machte sich auch die Ausschilderung negativ bemerkbar, da man auf Flatterband komplett verzichtet hatte und ausschließlich mit Pfeilen auf dem Boden gearbeitet hatte. Diese waren zum Teil aber hinter der Kreuzung angebracht oder sehr am Rand, außerdem fehlten vielfach die Vorwegweiser so das man im Wald sehr aufpassen musste um keinen Abzweig zu verpassen. Dies war hier besonders wichtig, da viele schmale Trails genutzt wurden, die vorher gar nicht erkennbar waren. Hier lag auch die zweite Kontrolle an einem Bauernhof, wo sich die kleinen Kinder und die Mutter sichtlich freuten, dass in dieser Ecke einmal etwas Leben war.
Zum Schluss wurde die Strecke dann noch etwas länger als angekündigt. Bei 58 km hatten wir knapp 700 Höhenmeter auf dem Tacho. Man konnte auf dieser Tour den Niederrhein einmal von einer ganz anderen Seite kennen lernen. Die Streckenführung war sehr gelungen, die Kontrollen ordentlich, nur bei der Ausschilderung und der Organisation im Start und Ziel Bereich bleibt noch deutlich Luft nach oben.
Zur CTF wurden vom Verein unser Ralf B., Christoph, Günter L., sowie Werner und Beate in irgendeiner Form gesichtet. Somit waren wir auch hier gut vertreten, wobei die ersten Plätze an den SV Steele und Adler Bottrop gingen. |
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