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Heute ging es Rund in Kleve...
...und zwar ums Tönnissen Center. Schon seit einigen Monaten stand dieses Rennen auf meinem Kalender - obwohl dieses Wochenende mit Rad am Ring und Cyclassics reich an Veranstaltungen ist, wollte ich mir mal wieder ein Rundstrecken-Rennen antun. Die zwei Kilometer lange Runde musste dabei insgesamt 15 mal absolviert werden. Passagenweise pfiff der Wind ordentlich in die Strecke und die lange und leicht ansteigende Zielgerade kann man schon als selektiv bezeichnen. 
Die Veranstaltung war gut organisiert, der parallel stattfindende Trödelmarkt sorgte für viele Zuschauer an der Strecke. Einzig problematisch ist die Nähe von Kleve zu Holland, denn, so scheint es mir, haben die Fahrer dort ein ganz anderes Format.
Entsprechend verlief das Rennen: Start -> 0 auf 50 km/h -> erste Runde 47er Schnitt. Die Dreierprämien mit 20/15/10€, die sehr häufig ausgeschüttet wurde, taten ihr übriges. Die meiste Zeit war entsprechend 1er-Reihe angesagt. Nach ca. 20km setze sich aus einem Prämiensprint entstandene Gruppe von ca. 5 Fahrern ab. Zwei Fahrer fuhren nach, ich war leider eingeklemmt und verpasste das entscheidene Hinterrad. Zusammen mit einem anderen Fahrer machte ich mich erfolglos auf die Verfolgungsjagd, die ich nach 1/2 Runde im Wind, nachdem mein Begleiter rausnehmen musste, abbgebrochen habe, da die nur ca. 75m vor mir fahrende Spitzengruppe erneut zum Prämiensprint ausholte, weshalb dieses Unterfangen alleine aussichtlos war.
Im Feld, das durch das hohe Tempo schon stark dezimiert war, war man sich leider nicht einig, sodass die Spitzengruppe ziehen gelassen wurde. Entsprechend unharmonisch verlief die Führung. 3 Runden vor Schluss setze ich mich an die dritte Position im Feld, um nachher eine gute Ausgangsposition zu haben. Irgendwie hab ich es aber immer noch nicht raus, sodass ich nach der Glocke zur letzten Runde wieder eingeklemmt wurde. In der letzten Kurve zur Einmündung auf die lange Zielgerade ging die Tür jedoch auf...
Auf der breiten Straße ging links eine Reihe, wo ich mich einklinken konnte. Leider war es dem Führungsfahrer doch zu schnell und er musste rausnehmen, sodass plötzlich auf der rechten Seite ein neuer Zug losging, in den ich mich jedoch nicht mehr reindrängeln konnte. Also - Tempo bei über 50 - fuhr ich die letzten 200 - 300m genau in der Mitte. Eigentlich eine super Position, wie beim Schwimmen, der Fahrer links von mir, rechts von mir und ich hatten eine klare Linien, kein Gedrängel. Das Ziel hätte jedoch gute 150m eher sein müssen. Die Jungs waren gut drauf.
Am Ende sprang der 16. Rang (von ca. 30-40 Fahrern) heraus. Ich bin zufrieden, habe ich doch wieder einige Erfahrungen sammeln können. Laut Sprecher handelte es sich bei den ersten Plätzen um ehemalige erfolgreiche Rennfahrer, die aufgrund von Zeitmangel fürs Training jetzt in der Hobbyklasse starten... bei den Prämien sicherlich lukrativ 
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