RC Buer / Westerholt 1982 e.V.

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 Betreff:RTF Sprockhövel.. 03.09.2011 22:24 Uhr 
Joachim Herrmann
Touri
Mitglied seit: 17.02.2010 22:15 Uhr
Beiträge: 59
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RTF Sprockhövel durch die Ordnungsbehörde abgesagt

Heute habe ich bei der RTF in Sprockhövel etwas erlebt, was mir in 10 Jahren RTF noch nicht passiert ist. Abbruch der Veranstaltung während die Teilnehmer schon auf der Strecke waren !!!
Scheinbar hat es bereits beim Start der Veranstaltung Probleme zwischen den herausfahrenden Radsportlern und der Polizei gegeben. Wir sind jedoch erst um 9.20 Uhr gestartet, daher kann ich dies nicht beurteilen. Offensichtlich beobachtete die Polizei gezielt den Start der RTF (vielleicht gab es in dem Wohngebiet schon in der Vergangenheit Probleme). Gemäß Berichten von anderen Teilnehmern wurde tatsächlich massiv gegen die StVO verstoßen, u.a. kam es auch zu Rotlichtverstößen. Warum die Polizei jedoch den Veranstalter und nicht die Teilnehmer zur Rechenschaft gezogen hat ist unklar, allerdings gibt es in der Genehmigung den Passus die Veranstaltung bei solchen Verstößen absagen zu können.
Bei meiner Abfahrt untersagten die Polizisten dem Veranstalter den Startstempel auszuteilen. Kurz darauf wurde der Veranstaltung die Genehmigung offiziell entzogen, weitere Starts und die Anmeldung wurde untersagt. Die Teilnehmer die bereits unterwegs waren wurden an der dritten Kontrolle über die Absage informiert.

Wir sind unsere Runde trotzdem zu Ende gefahren, schließlich musste man das gute Wetter nutzen !!!!!!!

Aus Teilnehmersicht gab es jedoch leider noch andere erhebliche Mängel - die Ausschilderung war wieder unter aller Kanone, nur dank Garmin haben wir uns kaum verfahren.

Insgesamt eine echt bescheidene Vorstellung in Sachen RTF oder anders gesagt ein weiterer Sargnagel.

Heute haben jedenfalls die Teilnehmer durch ihr Verhalten und der Veranstalter ihren Beitrag dazu geleistet.
IP-Adresse aufgezeichnet
 Betreff:Aw:RTF Sprockhövel.. 03.09.2011 23:18 Uhr 
Manuel Kutsch
Lutscher
Mitglied seit: 14.03.2010 17:01 Uhr
Beiträge: 15
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Ein weiterer trauriger Höhepunkt. Auch mir ist schleierhaft, wieso die Polizei nicht die Rad Fahrer aus dem Verkehr, die gegen die Regeln verstoßen und alle wider leiden müssen. :( :( . Ich konnte heute leider nicht fahren und bin froh, dass ich das nicht erleben musste
IP-Adresse aufgezeichnet
 Betreff:Aw: RTF Sprockhövel.. 04.09.2011 16:22 Uhr 
Uwe Richert
1. Vorsitzender
Mitglied seit: 11.12.2009 02:33 Uhr
Beiträge: 60
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Morgens trafen sich die Vielfahrer des RC Buer / Westerholt an der Glückauf-Halle in Sprockhövel. Als ich um kurz nach 8:30 Uhr eintraf waren die Parkplätze schon gut gefüllt und Christian, Michael und Frank machten sich bereits fertig. Am Start trafen wir dann auch noch Everhard und eine nette Dame von der Presse, die ein kurzes Interview mit uns fünf veranstaltete. Da Andre noch fehlte nahmen wir uns die Zeit um die Fragen zu beantworten. Dazu kamen dann auch noch Angela und Dirk und Claudia und Joachim, sowie unser Ralf B., so dass wir wieder gut vertreten waren. Zusammen mit denen die ich nicht gesehen habe reichte es auf jeden Fall zu Platz 3 in der Mannschaftswertung.

Zusammen mit Everhard ging ich schon einmal auf die Strecke, da es nach einer kurzen Abfahrt im Hammertal wie immer etwas überraschend nach rechts in den ersten Anstieg geht. Nach der Abfahrt nach Witten kamen wir ins Muttental, wobei wir feststellen konnten, dass einige den direkten Weg ins Muttental vorgezogen hatten und hier wieder auf die Strecke kamen. In Witten wurden wir beide dann auch von Christian, Michael, Frank und Andre eingeholt, mit denen es durchs Ruhrtal ging. Vor Wetter führte die Strecke dann das erste Mal über die neue Brücke über die Ruhr. Hier kam die erste unglückliche Ausschilderung, man sollte von der Brücke nach rechts auf den Ruhrtalradweg abbiegen, was etliche Teilnehmer wohl komplett übersehen oder nicht verstanden haben. Von der Straße aus musste man auf jeden Fall erst einmal den Bordstein hoch um auf den Radweg zu kommen. Hier hätte man schon vorher deutlich auf die Benutzung des Radweges hinweisen sollen, dann hätte man diesen Abzweig auch besser kenntlich machen können. Im weiteren Verlauf ging es auf Schleichwegen durch Wetter, ob das nun besser war als der direkte Weg durch die Stadt lasse ich mal dahin gestellt. Andre und Christian sind auf jeden Fall an einer Stelle fast im ALDI gelandet, weil es nur schwer erkenntlich war, dass man auf den kurz vor dem Eingang verlaufenden Radweg wechseln sollte. Kurz danach kam dann die erste Kontrolle, an der ein einziger Helfer völlig überfordert war. Dementsprechend schlecht sah es hier dann auch aus und wir fuhren schnell weiter.

Bis Wengern klappte das noch gut in der Gruppe, zu der jetzt auch Angela und Dirk gestoßen waren, welche auch den Abzweig auf den Ruhrtalweg nicht gefunden hatten. Im Anstieg nach Silschede verabschiedete ich mich dann nach hinten und konnte im Verlauf der Steigung wieder zu Everhard aufschließen, mit dem ich dann die Runde zu Ende furh. Der Rest der Truppe war hier schnell entschwunden. Es wurde jetzt immer wärmer, also nicht unbedingt mein Wetter. Die zweite Kontrolle befand sich in Wuppertal kurz vor Dönberg, hier kamen auch Claudia und Joachim und schlossen zur schnellen Gruppe auf, die wir hier noch getroffen haben.

Über Dönberg und Velbert ging es nach Wülfrath zur nächsten Kontrolle. Dabei hatten die Sprockhöveler einige für mich neue Wege gefunden, so dass die Streckenführung für das Bergische Land südlich der Ruhr am heutigen Tage eigentlich gar nicht so schlecht war. Die Ausschilderung war schon so, dass man immer aufpassen musste wohin es nun gerade mal weiter ging. An der Kontrolle in Rodenhaus wartete schon eine grinsende Gruppe, die ob der Absage einer laufenden RTF mehr als erstaunt waren. Ein Vorgang, der mir in mehr als 20 Jahren RTF erst zum zweiten Mal untergekommen ist. Vor vielen Jahren hatte die Polizei einmal eine RTF in Neuss am Morgen verboten, so dass wir dort nur ohne Rückennummern fahren konnten. Im Prinzip lief die RTF ganz normal zu Ende. Man wurde von niemanden am Weiterfahren gehindert und die Strecken waren alle bis zum Ende normal ausgeschildert. Aus meiner Sicht hätte die Polizei besser die Verkerhsrüpel aus dem Verkehr gezogen und entsprechend Strafzettel verteilt, aber dafür hatte man wohl nicht den Mut die Teilnehmer anzuhalten oder hinter denen her zu fahren. Da ist es wohl einfacher alle Teilnehmer pauschal in Sippenhaft zu nehmen.

Von Rodenhaus ging es hinauf nach Velbert, eine Steigung die bei der RTF der RSV Velbert immer am Ende der Tour liegt. Irgendwie kommt mir dieser Anstieg im März immer länger und steiler vor. Schnell ging es in Richtung Nierenhof, wo die letzte Streckenteilung wartete. Trotz des Wetters bin ich noch auf die große Runde gegangen, was man sich aber besser sparen sollte. Die Strecke an der Ruhr ist zum Teil sehr stark befahren, vor allem der Weg von Steele bis zum Baldeneysee war bei dem schönen Wetter so voll, dass er für eine RTF ungeeignet war. Die kleine Cross Einlage am Baldeneysee kam hinzu, auch hier musste man höllisch aufpassen um den richtigen Weg zu finden. Über einige Hügel ging es zum Industriegebiet Rödder und den giftigen Anstieg hoch zur Hauptstraße, die wir noch kurz vorher auf der 110 km Runde passiert hatten. Wir überquerten diese jetzt aber und fuhren hinab nach Neviges und weiter in Richtung Nierehhof. Hier wartete auch auf uns noch die lange Steigung durchs Wodantal bis nach oben. Mitten in der Sonne überlegte ich einige Male noch eine kurze Pause einzulegen und die Füße irgendwo in einen Bach zu stellen. Irgendwann war man dann aber oben und von hier ging es wieder hinab nach Sprockhövel.

Grundsätzlich möchte ich einmal anmerken, dass es sich bei Westfalia Sprockhövel um einen sehr kleinen Verein handelt, der trotzdem eine RTF ausrichtet. Das nur zwei Personen die Strecke ausgeschildert haben merkte man vor allem an unübersichtlichen Stellen, hier konnte man sich durchaus verfahren. Unabhänging von den Problemen mit der Genehmgiung, auf die Joachim ja schon ausgiebig eingegangen ist, sollte man sich überlegen, ob man nicht einfach auf die 150 km Schleife verzichtet und die eingesparte Zeit für die Ausschilderung der restlichen 110 km nutzt.
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Zuletzt geändert am: 04.09.2011 16:39 Uhr von Uwe Richert aus folgendem Grund
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