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Rund um Köln ist am Ostermontag für Claudia und mich ein fester Termin (wenn es nicht noch schneit). Auch in diesem Jahr standen wir am Start der diesmal 69 km langen Runde. Aus 5 Startblöcken gingen die über 2300 Teilnehmer auf die mit über 500 Hm recht schwere Strecke. Der Start erfolgte diesmal am Rheinauhafen im Herzen von Köln. Zunächst standen einige flache Kilometer entlang des Rheins bis nach Odendahl ins Bergische auf dem Programm. Bei bestem Radsportwetter war das Feld enorm groß und unübersichtlich, bereits in dieser Phase des Rennens gab es etliche Stürze. Dies legte sich erst nachdem die ersten Anstiege nach Bechem und Spitze zu erklimmen waren. Hier ereigneten sich nur noch vereinzelt Unfälle. So viele Unfälle habe ich in allen meinen Rennen noch nicht erlebt. Bis Spitze konnte ich mich in der immer noch ca. 300 Fahrer zählenden Spitzengruppe im vorderen Drittel behaupten. In der Abfahrt war ich allerdings wie immer zu vorsichtig und fand mich schnell nur noch in der Verfolgergruppe wieder. An der Zweiten Bergwertung (Hotel Bremer) war der Anschluss jedoch schnell wieder hergestellt. Nach einer weiteren vorsichtigen Abfahrt kam die dritte Bergwertung inklusive Kopfsteinpflaster nach Schloss Bensberg. Ab hier ging es relativ flach in Richtung Köln. Die Ausreißergruppe wurde wieder gestellt und ein Feld von ca. 200 Fahrern erreichte gemeinsam die Severinsbrücke in Köln und ging gemeinsam auf die Zielgerade. Ich mittendrin. Am Ende sind wir beide zum Glück mit heilen Knochen angekommen. Ein ordentlicher 154. Platz der Gesamtwertung bei 1 Stunde 42 Minuten stand am Ende zu Buche (AK Platz 52 von über 750 Senioren 2). Da es auf dieser welligen Strecke wenig Sinn machte als Team zu starten schlug Claudia sich diesmal alleine durch (Platz 16 Seniorinnen 2 in 1,56 Std) Natürlich wurde anschließend noch das Profirennen angeschaut. |
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