| BRT 2012 Ulm Mittwoch |
| Mittwoch, den 01. August 2012 um 21:09 Uhr | |
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Auf Grund des angesagten heißen Wetters haben wir uns entschlossen, frühzeitig direkt vom Hotel auf die Strecke zu gehen. Wie Harald berichtete, waren wir da in bester Gesellschaft, er schätzte den Anteil der Frühstarter auf deutlich über 100. Einen Startstempel gibt es eh nicht und die versprochene Polizei war natürlich auch heute nicht vor Ort. So mussten sich alle selbst ihren Weg durch die Innenstadt von Ulm bahnen. Danach kam aber die bislang schönste Strecke des BRT 2012. Nachdem wir Ulm hinter uns gelassen hatten, begann eine landschaftlich schöne Strecke durch ein Tal mit schroffen Felsen an der Seite. Nach 15 km begannen dann auch die Berge. Der Weg wurde erst immer schmaler und dann immer steiler. Bis zu 13 % betrug die lange Steigung, die hier bereits viele Radwanderer an ihre Grenzen brachte. Hier befanden wir uns aber immer noch auf der 40 km Strecke, die Teilung kam dann am Ende der Steigung! Nach einer schnellen Abfahrt konnten wir anschließend die verlorenen Höhenmeter erst einmal wieder hinauf klettern. Danach führten die nächsten 20 km aber wellig und ohne weitere große Schwierigkeiten bis zur Kontrolle bei Km 40. Von hier konnte man entweder die 87 km Runde zurück zum Ziel fahren oder aber noch eine rund 35 km lange Runde durch das Biosphärenreservat der Schwäbischen Alb fahren. Wer diese Runde ausgelassen hat, hat landschaftlich wirklich etwas verpasst. Nach schönen Nebenwegen erreichten wir einen ehemaligen Truppenübungsplatz, durch den eine glatte Teerstraße führte. Rechts und links davon sollte man vorsichtig sein, wie ein Einheimischer berichtete. Es wüsste keiner so genau, wo die Amerikaner und Deutschen Militärs überall Munition zurück gelassen haben.
Die Verpflegung an den Kontrollen war die gleiche wie an den Vortagen. Die Ausschilderung war in der ersten Hälfte deutlich besser als bisher, ließ auf dem Rückweg dann aber wieder deutlich zu wünschen übrig. Bei Einfahrt in den Radweg über den Truppenübungsplatz hätte man allerdings schon noch auf die Sperrschranken hinweisen können. Nach einer schnellen Abfahrt kam diese in einer Kurve schon ziemlich überraschend. Auf der mittleren Runde gab es auch heute nur eine Kontrolle, auf der 120 km langen Runde zwei. Bei 30 Grad musste man dann circa 45 km zurück ins Ziel fahren, Joachim hatte sich mangels Unkenntnis der Streckenverlängerung verkalkuliert und musste die letzten 10 km ohne Getränke zurück legen. Damit war er bestimmt nicht der einzige. Wenn es schon so lang wird, könnte man wenigsten noch eine fliegende Verpflegungskontrolle einbauen. Die Bilder vom heutigen Tage zeigen einige landschaftliche Abschnitte der heutigen Runde. Wir waren heute in unseren Trikots von 2010 unterwegs, ein spezielles Trikot gibt es in Ulm dieses Jahr nicht. Die Bilder von heute findet ihr hier. |
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| Aktualisiert ( Sonntag, den 05. August 2012 um 21:07 Uhr ) |
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Auf dem Programm stand heute die Königsetappe auf die schwäbische Alb. Leider hatte der Veranstalter wohl vergessen, die Leute darüber zu informieren, dass die Etappe über mehr als 120 km ging. Die verteilten Startkarten mit der Streckenführung wiesen auch nicht darauf hin, wie Claudia bemerkte. Die Freunde von GPS waren da klar im Vorteil, der Track war entsprechend angepasst.
Nach der Runde erreichten wir wieder die gleiche Kontrollstelle, an der inzwischen richtig Betrieb herrschte. Hier hatten man die meisten Höhenmeter geschafft und fuhr über welliges Gelände zurück ins Ziel. Offenbar haben heute aber viele auf die Zusatzrunde verzichtet, auf Grund der überlangen Runde musste der Veranstalter den Kontrollschluss heute weit nach hinten verlegen. Es dürfe ziemlich spät geworden sein, bis alle wieder im Ziel waren. Da beim BRT nur maximal 100 km für die Mannschaftswertung gewertet werden, bleibt schon die Frage offen, warum man die Strecke dann so lang macht. Im Ziel hatten die Fahrer der langen Strecke heute 122 km und über 1200 Höhenmeter auf dem Tacho. Claudia und Joachim waren, wie so oft, mit Pascal unterwegs, Nathalie mit mir und Werner mit Manfred von GE 02. Diese Gruppen sind alle die lange Runde gefahren. Harald machte mit E-Rad die Pace für Manuel und Christoph, die sich heute mit der 87 km Runde begnügten.