Etappenfahrt Harz 2009AnreiseUnsere Harzfahrt begann am Donnerstag Morgen um 8:31 Uhr am Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Hier wurden wir von einigen “echten” Vatertagstourern bereits argwöhnisch beäugt, passten wir in unserer Kluft doch so gar nicht in das Bild. Über Lüdenscheid-Nord und Soest erreichten wir nach 2 Stunden unseren eigentlichen Startort Paderborn.
Diese waren auch bitter nötig, folgte doch jetzt der Aufstieg nach Neuhaus im Solling. Mit über 400 Höhenmetern hatten wir dann aber auch den Großteil der Anstiege hinter uns, und wurden mit einer knapp 10 km langen Abfahrt belohnt. Ab hier stand uns ein Gewitter ständig im Nacken und motivierte alle, ohne Pause bis Northeim durchzufahren,, wo wir schon von unserem Fahrer Jürgen erwartet wurden. Wie wir dann eine halbe Stunde später feststellen konnten, hatten wir gut daran getan, keine weitere Pause einzulegen, das Gewitter war nicht von schlechten Eltern. So wurde die erste Etappe ein voller Erfolg und wir kamen trocken in unserem Quartier an.
1. Tag
Heute ging es richtig in den Harz, von vielen schon mit Vorfreude erwartet. Nach 20 km flacher Anfahrt gab es den ersten kleinen Hügel zum einfahren. In Osterode am Harz konnten wir wieder einmal eine Vielzahl von Fachwerkhäusern bewundern, die auch hier sehr gut erhalten waren. Nach Osterode kam dann der spannende Teil, der erste längere Anstieg. Nach wenigen noch recht flachen Kilometern erreichten wir die Sösetalsperre und Riefensbeck. Danach kam dann doch der erste steilere Anstieg und unsere Gruppe fiel schnell auseinander.
Nach einer schönen Abfahrt erreichten wir Altenau und die Okertalsperre. Wie das so ist, folgt auf jede Abfahrt ein neuer Anstieg, diesmal nach Clauthal-Zellerfeld. Von hier ging es weiter in Richtung Seesen, was erst einmal mit einer richtig schnellen Abfahrt nach Lautenthal belohnt wurde, danach wartete dann ein 15% Anstieg in Richtung Seesen, der uns auf 2,5 km mit 200 Höhenmetern belohnte. In Seesen gab es dann das einzige Problem des Tages, da unsere Planungssoftware uns trotz Einstellung auf Fahrrad auf eine Autoschnellstraße lotsen wollte. Doch ein kleiner Umweg war schnell gefunden. Christian führte uns auch heute mit dem Navi fehlerfrei über die Strecke - Danke!
2. Tag - Königsetappe
Um auch den Ostharz kennen zu lernen, fuhren wir heute morgen mit der Bahn in Richtung Walkenried. Vor uns lagen 130 km und knapp 1.700 hm, die meisten davon auf den ersten 80 km der Strecke. Vom Bahnhof in Walkenried ging es über guten Asphalt in Richtung Sachsen-Anhalt nach Zorge, danach erwartete uns dann direkt der erste Anstieg mit rund 500 hm hinauf nach Hohegeiss. Direkt am Ortseingang hatte ein radsportfreundlicher Hausbesitzer im Vorgarten eine kleine Hundehütte aufgestellt, an deren Vorderseite eine Trinkflasche befestigt war. In der Hütte warteten Getränke auf die durstigen Radler und das Dach war auf beiden Seiten mit dem Bergtrikot der Tour de France bemalt.
Über Benneckenstein und Hasselfelde gelangten wir zur Rappbodetalsperre, die uns mit einem herrlichen Ausblick von der Staumauer aus belohnte. Von hier ging es durch einen Tunnel in Richtung Elbingerode, wo wir zu einer speziellen Verpflegungskontrolle in einem Schrebergarten erwartet wurden - Danke Dagmar!
Nach einem schönen Weg durch dichten Wald erreichten wir die Bahnstation Drei Annen Hohne in Schierke, von wo man mit der Schmalspurbahn auf den Brocken fahren kann. Was hier an Betrieb herrschte war schon sehenswert. Über Elend erreichten wir Braunlage, wo wir Zeuge eines sehenswerten Motorradkorsos wurden. Sas der Kollege in seinem Trike verbaut hatte (V8 Motor?), verblieb uns beim vorbeifahren verborgen.
Von hier ging es in Richtung Oderteich und Sankt Andreasberg, wo wir mit 820 Metern die höchste Stelle des Tages erreichten. Über eine rasante Abfahrt ging es in Richtung Herzberg. Von hier an wurden wir von Christian und Michael über weitestgehend flache Wege in Richtung Nordheim geführt, wo ein toller Tag zu Ende ging.
Rückfahrt
Am letzten Tag ging es wieder von Northeim zurück nach Paderborn. Nach einem letzten guten Frühstück in unserem Hotel, dem Deutschen Haus machten wir uns früh morgens auf nach Hause. Dieses mal fuhren wir etwas nördlicher und hatten dadurch nicht ganz so viele Höhenmeter wie auf dem Hinweg, worüber niemand richtig böse war.
Wiederum gut geführt von Christian und Michael erreichten wir nach knapp der Hälfte der Strecke die Weser, wo wir in Polle mit einer Fähre übersetzten. Danach ging es noch über den einen oder anderen Hügel, was aber immer wieder mit tollen Ausblicken auf den Solling und die Ausläufer des Teutoburger Waldes belohnt wurde. Nach knapp 120 km und noch einmal 1000 Höhenmetern erreichten wir Paderborn.
Von hier ging es ohne Probleme mit der Eurobahn nach Hamm. Im Regionalzug in Richtung Ruhrgebiet wurden wir dann aufgefordert, doch in der verbotenen Stadt auszusteigen, da es dort voll werden würde und wir doch bei dem schönen Wetter auch mit dem Rad nach Hause fahren könnten. Leider wollte von uns niemand dort aussteigen, noch nicht einmal unser Kölner Willi. So arrangierten wir uns mit vielen anderen Radfahrern, da es die Bundesbahn offensichtlich nicht fertig bringt, ein ordentliches Fahrradtransportsysten auf die Beine zu stellen.
Wir freuen uns bereits heute auf die nächste Tour in 2010
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| Die, 22.05.2012 19:00 Uhr DRA - Zeitfahren |
| Sam, 26.05.2012 08:00 Uhr Radsportwochenende Bimbach |
| Die, 29.05.2012 19:30 Uhr Vorstandssitzung |
| Die, 05.06.2012 20:00 Uhr Stammtisch |
| Die, 12.06.2012 18:30 Uhr Bergzeitfahren |
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